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BUCHREZENSION VON ANDRÉ MERTEN

Première publication : septembre 1997
Mise en ligne :
30 juin 2003

 Ein Buch von jemandem, der sich seit rund fünfzig Jahren ( ! ) der Relikt-Homin(o)iden-Forschung In Rußland verschrieben hat ; Professor der Anthropologie. Sein Buch eigentlich schon lange überfällig !

 In kryptozoologischen Kreisen Ist D. B. daher kein Unbekannter ; vor allem aufgrund seiner ausgezeichneten Feld-Forschungen, der Forschung vor Ort also.

 Mein erster, der frische Eindruck unmittelbar nach Lektüre dieses Buches ist doch nicht so einfach zu formulieren. Alle diese Informationen mußten sich zuerst einmal "setzen", gewissermaßen und buchstäblich ihren Platz finden.

 Ganz positiv zu nennen ist da zu allererst das hervorragende Bildmterial, zum Teil auch für mich ganz neu. Und da besticht diese akribische Vorgehensweise des Autors als sein roter Faden, der sich in seinem Buche durch die Schilderungen von Sichtungen, durch die Befragungen von Zeugen, durch die gesamte Recherche des Werkes zieht. Und mich beeindruckt sein fundiertes Wissen von der Grundthematik überhaupt.

 Nie schweift er derart ab in die schwerverständliche Welt wissenschaftlicher Fachbegriffe, daß etwa der Laie nicht erkennen könnte, worum es geht.

 Merkwürdig im besten Sinne stellen sich die schier unglaublich anmutenden "Fall"  ; Berichte dar. So auf Seite 207 : Ein "eingefangener Schneemensch", der sich dann selbst wieder befreien kann und, zum Leidwesen aller Beteiligten, schließlich auf Nimmerwiedersehen entkommt. Unglaublich ? Das wohl nicht. Pech - vielleicht. Und natürlich ist auch meine Glaubensbereitschaft einigermaßen strapaziert - obwohl oder gerade deshalb ich jene in diesen Vorfall Involvierten allzu gern selbst auf das genaueste interviewen würde.

 Ein solches Abenteuer in einem so riesigen Land, weitab von jeder Stadt, nicht zu reden von einem anthropologischen Institut mit seinen Wissenschaftlern in der Nähe - ist denkbar. Und eben nicht unmöglich ! - Jene Schreibtischwissenschaftler und Ignoranten im Bereiche dieser Forschung allerdings sind vermutlich dankbar für den Ausgang dieser "Geschichte". Nicht auszudenken, wäre unser "Schneemensch", welchem kraft seiner wohl vorhandenen Intelligenz die Flucht gelang, als Corpus delicti zurückgeblieben. Wohin dann mit ihren doktrinären Thesen ? Aber wo könnte in diesem Fall unsere anthropologische Forschung jetzt stehen ? Wieviel mehr wüßten wir heute über unsere eigene Entstehungsgeschichte ? !

 Alles in allem ein äußerst interessantes, empfehlenswertes Werk - sowohl für den Eingeweihten als auch für den Laien - mit seinem Anspruch an Wahrheitstreue - einer Grundeinstellung des Autors.